Mai 27

Generalversammlung der Hölltal-Schützen

„Die Anlage steht gut da“ mit diesen Worten eröffnete Markus Nubert die diesjährige Hauptversammlung des Schützenvereins 1906 Schwäbisch Gmünd. Dank engagierter Teilnahme versierter Vereinsmitglieder an den Arbeitsdiensten sind die Kurz- und Langwaffenstände in tadellosem Zustand. Besonders die stark frequentierten 100-Meterbahnen wurden fachmännisch gewartet. Das wirkt sich auch auf die Stimmung im Verein aus, positiv und harmonisch, so Nubert, sei das Klima – wohl auch Grund für einige Neuzugänge.

Das Grußwort der Jäger erfolgte von Kreisjägermeister Martin Lang: Jäger und Schützen stehen zusammen und teilen sich gleiche Interessen. Dies beweist sich beim Großprojekt Wurftaubenanlage, die gleichsam für Schützen und Jäger einen Phasensprung in der Nutzung der Schießsportanlage bedeutet. Wertvoll besonders für die Jäger weil das neue Jagdgesetz die Fertigkeit auf bewegliche Ziele zu schiessen erfordert. Rechtsanwalt Lang plädierte für die weiterhin gute Kameradschaft von Schützen und Jägern, damit die Wurftaubenanlage Schwäbisch Gmünd als zweiter voll ausgebauter Schießstand in Baden-Württemberg erfolgreich realisiert wird. Spatenstich ist am 28. Juni 2014.

Bekannterweise ist die bautechnische Umsetzung der Wurftaubenanlage nicht banal. Viele Lösungswege wurden in der Vergangenheit von Architekt Stino Piazza bereits detailiert untersucht. Die Herausforderung ist das technische, finanzielle und behördliche Pflichtenheft erfolgreich zu erfüllen. Esentiell ist hier die ausgeklügelte Verschiebung und Verdichtung mehrerer Tonnen Erdreich für die Befahrung von LKWs zur Errichtung von Fundamenten und Stützen für die schallschluckenden und schrotfangenden Netze. Eigenleistung ist dann gefordert wenn es um Wege, Zäune, Drainagen und die Gestaltung der Anlage geht. Anschließend erläuterte Piazza die Kostenstellen zur Finanzierung, die Realisierungskosten bewegen sich im oberen sechsstelligen Bereich.

Im Programmabschnitt Wahlen wurden der 2. Vorstand Nico Vegerakis, 1. Schützenmeister Roland Baumann, Beisitzer Jonathan Werner und Helmut Brückner sowie Schriftführerin Heike Tomesch bestätigt und einstimmig wiedergewält. Schatzmeister Wolfgang Wacker gab sein Amt nach jahrelanger sachkundiger Ausübung ab. Im Namen des Vorstandes sowie des Kreisjägermeisters wurde ihm Dank und Anerkennung ausgesprochen, die Kassenprüfer haben die einwandfreie Führung der Bücher bestätigt und die Entlastung des Kassiers empfohlen. Nachfolger ist Hans Rüdiger Lutz.

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